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Paul Bley, 1932 in Montreal,Kanada geboren, ist fast ein ?Wunderkind? zu nennen. Er begann sehr früh Geige zu spielen, wechselte als Achtjähriger zum Klavier und schloß mit 11 Jahren seine Ausbildung am McGill Konservatorium ab. Danach leitete er eine High School Band, spielte aber auch mit kleinen Formationen zum Tanz. 1949 übernahm Paul Bley die Rhythmusgruppe von Oscar Peterson, der nach New York ging. Aber auch Bley hielt es nicht länger in Montreal aus, ging in die USA, studierte an der berühmten Julliard School und spielte mit vielen Jazzgrößen seiner Zeit. Seine ersten Aufnahmen machte er mit Charlie Parker, seine erste LP unter eigenem Namen mit Charles Mingus und Art Blakey! Paul Bley war bei vielen Entwicklungen des Jazz ein Pionier. Bereits 1958 spielte Ornette Coleman in seiner Band und Paul Bley war einer der ersten, der mit dem Synthesizer experimentierte.
Elemente, die später im Free-Jazz verwendet wurden, tauchen schon sehr früh in seiner Musik auf. Eine Sensation war die ?Jimmy Giuffre Three?(Giuffre,Bley,Swallow), deren Musik die Jazzwelt in einen kleinen Kreis von Begeisterten und einer große Menge Ablehnender spaltete. Erst viel später fand diese Musik die verdiente breite Beachtung.
Wichtige Stationen im musikalischen Schaffen von Paul Bley waren aber immer seine Trio Formationen. Mit ihm spielten die Basssisten Steve Swallow, Eddie Gomez, Kent Carter oder Mark Levinson und die Schlagzeuger Pete LaRoca, Barry Altschul oder Paul Motian.
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