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Judith & Mel
ARD / Europapark
20.05.2012
Start: 10:00 Uhr
Immer wieder sonntags
 

Ruby Braff

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Ruby Braff, geboren 1927, gehört zu den elegantesten Mainstream-Trompetern der Jazz. Seine frühen Vorbilder waren Bix Beiderbecke und Bunny Berigan, er nahm aber auch Einflüsse von Louis Armstrong oder Buck Clayton auf und hatte schnell einen eigenen, unverkennbaren Sound, Obwohl Autodidakt. entwickelte er eine ausgezeichnete Technik.

In den 50er Jahren war er ein gefragter Musiker in vielen Bands. Vor allen Dingen George Wein, über viele Jahre Impressario des Newport Jazz Festival, holte ihn immer wieder in seine ,A1I-Stars;, mit denen er auch auf Tournee ging. 1955 wurde er von der Zeitschrift Down Beat als der neue Star gefeiert und spielte unter anderem mit Musikern wie Bud Freeman Edmond Hall, Vic Dickenson und in der Band von Benny Goodman. Trotzdem blieb er aber mehr der bescheidene Musiker im Hintergrund.

Mitte der 60er Jahre kam Ruby Braff auch nach Europa, war erfolgreich und blieb für längere Zeit in England wo er als Star-Solist mit englischen Bands Aufnahmen machte. Eine Kostprobe dieser Zusammenarbeit bietet die vorliegende CD. Die Alex Welsch Jazz Band zählt zu den wichtigen englischen Revival Bands und Ruby Braff der hier Cornet spielt hat einen hervorragenden Background für seine solistischen Höhenflüge.

Ruby Braff hatte aber auch immer wieder eigene Bands, und machte Aufnahmen mit den Gitarristen George Barnes oder Bucky Pizzarelli, sowie dem Saxophonisten Scott Hamilton. Regelmäßig gastierte er auf den wichtigsten Jazz-Festivals in aller Welt. So spielte er auch beim Jazzfest Berlin (1975) und den Münchner Jazztagen (1979).

Braff ist übrigens immer noch aktiv und gerade die Einspielungen der letzten Jahre zeigen den mittlerweile 75jàhrigen in abgeklärter Altersbestform.


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