BOGNERMAYR,HUBERT/ZUSCHRADER,H :: ERDENKLANG SINFONIE

BOGNERMAYR,HUBERT/ZUSCHRADER,H - ERDENKLANG SINFONIE
Interpret BOGNERMAYR,HUBERT/ZUSCHRADER,H
Titel ERDENKLANG SINFONIE
Format CD
Bestell- Nr. 825030
Veröffentlicht 01/2006
 
Kaufen bei: amazon.de   nur Deutschland, Österreich, Schweiz
 alle anderen Länder
Downloaden



Das Musikcomputer Team im "Elektronischen F?rsterhaus"und die Geburtsstunden des Erdenklang Labels.

In einem kleinen Studio in Linz/?sterreich besch?ftigen sich seit 1979 die Musiker und Komponisten Hubert Bognermayr und Harald Zuschrader mit Forschungsarbeiten am Musikcomputer-System "FAIRLIGHT CMI" mit erstaunlichen Ergebnissen.

1.) Durch die M?glichkeit, alle Kl?nge der Erde digital mit dem Computerinstrument aufzunehmen und diese rein gestimmt ?ber eine Klaviertastatur wiedergeben zu k?nnen, stehen dem Komponisten erstmals untersch?pfliche Klangmanipulationen zur Verf?gung. So ist das MUSIKCOMPUTER TEAM in der Lage, z.B. mit dem Klang eines aufschlagenden Wassertropfens, eines hinfallenden Tellers oder dem lieblichen Stundenschlage einer Wanduhr ganze sinfonische Werke zu realisieren.
2.) Durch die Ausarbeitung einer neuen MUSIKCOMPUTERSPRACHE (Notenleseprogramm) ist der Computer in der Lage, die von einem Musiker zuvor auf einer Art Partitur zusammengefassten und dann eingegebenen Notenlinien, Notenwerte, Tonh?hen und -farben, ja ganze Orchesterwerke in unschlagbarer Genauigkeit wiederzugeben. Der Autor ist gleichzeitig Interpret! (Musik der Autoren). Auf der B?hne k?nnen mehrere Computer zusammengekoppelt werden, die Autoren "rufen dann ihre Musik ab".

Das bedeutet in der Praxis: Der Originalsound eines herk?mmlichen Instrumentes, ein durch den Computer erzeugter synthetischer Klang und alle denkbaren T?ne unserer realen Umwelt k?nnen f?r die Verwirklichung eines Musikst?ckes verwendet werden. Um dieses Musikst?ck dann h?rbar zu machen, mu? es nicht "h?ndisch" gespielt werden, sondern die Einprogrammierung sorgt f?r den unbestechlichen, total exakten Ablauf. Im Gegensatz zu vielen Musikern wird dem "Computermusiker" keine wie auch immer schwierige Notation zu schwer. Der Kreativit?t des Komponisten sind somit erstmals keine Grenzen mehr gesetzt.

Das Album: ERDENKLANG - COMPUTERAKUSTISCHE KLANGSINFONIE

Diese Produktion zeigt am anschaulichsten, was man mit diesem Instrument ausdr?cken kann: Das Spielen mit dem "Erdenklang". Die K?nstler erzeugen mit ihrer Maschine keine artifiziellen Abwandlungen jenes St?hnens und Weinens, zu der ein Tongenerator f?hig ist. Statt dessen lacht einem die Natur mit all ihrer Klangvielfalt ?ber die Wiese und durch den Wald ins Fenster des "Elektronischen F?rsterhauses". Der Computer hat sie gespeichert, die Klangvielfalt nat?rlichen Ursprungs, aber auch die unserer Industrie und des hektischen Stra?enlebens. Denn die Natur ist zu faul, man mu? ihr auf die Spr?nge helfen.

Die K?nstler denken ihre Kl?nge bis zu jenem Punkt weiter, bis zu dem unsere Phantasie ?berhaupt in der Lage ist. Niemand wird auf dieser Platte einen Ton finden, der nicht nat?rlichen Ursprungs w?re, und keiner wird einen Ton finden, der unbedingt so in der Natur nachweisbar ist.
Zu diesem Album sagt Wendy Carlos: " Die elektronische Musik hat mit diesem Werk einen H?hepunkt erreicht"! Den kompletten Text ihres Statements finden Sie auf der Erdenklang Homepage im Internet oder auf Anforderung beim Verlag. Wendy Carlos hat Ende der 60er Jahre bereits mit "Barock-Revolution" und "Switched on Bach" auf dem damals bahnbrechenden Moogsynthesizer weltweit Millionen Platten verkauft.

Es wurden folgende Kl?nge verarbeitet:

Satz 1) Erdenleicht: Wasserger?usche, Stimmen der Autoren,
Kl?nge verschiedener Stahlsaiten.
Satz 2) Erdentief: Industrieger?usche aus dem Linzer Stahlwerk, Stahlplatten, Dampfhammer, Stahlrohre, Bleche...
Satz 3) Erdung: Wasserger?usche, Wassertropfen, Surren in einem elektrischen Umspannwerk, Stimmen der Autoren auf -A-
Satz 4) Eden: Umweltger?usche, Stra?enl?rm, Plastikbecher, Plastikk?bel, Klangmaterialien Holz, Glas, Metall (das von uns geschaffene "Eden")
Satz 5) Irden: Wasserger?usche, Stimmen der Autoren, Bambusrohr, Vogelstimmen, Metallst?be...

F?r die Urauff?hrung der Sinfonie im September 1982 bei der ARS ELECTRONICA in Linz/?sterreich wurde das "Computerakustische Tanztheater ERDENKLANG" geschaffen. Das Werk umfasst eine Introduktion, f?nf Bilder und vier Ritornelle. Libretto, Choreographie und Regie: Erika Gangl; Musikalische Gesamtkonzeption: Alfred Peschek. Bei den Ritornellen wirkten als Livemusiker mit: Bob Moog, Klaus Netzle, Alfred Peschek, Klaus Pr?nster und Bruno Spoerri. Zwei der ma?geblichen Ritornelle sind zu h?ren auf dem CD-Sampler "Erdenklang Music Vol.III - Collector?s Items" (28572) u.a. mit einer Liveaufnahme von Robert Moog.

(aus Platzmangel zitieren wir hier keine Pressestimmen)

Titlellisting :: Hörproben

Anhören... ERDENKL.-COMP./ ERDENLEICHT   [6.21]
Anhören... ERDENK.-COMP./ ERDENTIEF   [9.99]
Anhören... ERDENKL.-COMP./ ERDUNG   [6.34]
Anhören... ERDENK.-COMP./ EDEN   [6.51]
Anhören... ERDENKL.-COMP./ IRDEN   [4.37]
 
Einverstanden ✖
Hinweise zum Datenschutz
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies, JavaScript und ähnliche Technologien.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen dazu, erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Hier können Sie sich ausführlich um den Datenschutz informieren