Ivan Rebroff

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Ungezählte Konzerte hat IVAN REBROFF schon unter Kirchenkuppeln gegeben. Für viele mag der Charakter dieser Konzerte ungewöhnlich erscheinen, gemessen an dem folkloristischen Stil jener Musik, die man gemeinhin von ihm zu hören gewohnt ist. Anknüpfend an die alte Tradition des klassisch-kirchlichen Musizierens, was eigentlich als seine musikalische Heimat zu betrachten ist, möchte IVAN REBROFF mit diesen "Festlichen Abendkonzerten", die auch auf den Tonträgern IVAN REBROFF "Ave Maria" CD 317313 und IVAN REBROFF "Ich bete an die Macht der Liebe" CD 317373 zu verfolgen sind, einen interessanten Kreis schließen.

Als Tomanerchor- und Sopransolist eines der ältesten Knabenchöre Deutschlands, des "Stadt-Singechors der August-Hermann-Francke-Stiftung" in Halle an der Saale, stand IVAN REBROFFS musikalische Ausbildung ganz im Zeichen Bachs, Händels, Schütz´ und Palestrinas. Als Kulminationspunkt betrachtet er seine Mitgliedschaft als Solist im Schwarzmeer-Kosakenchor. Dieser berühmte, heute leider nicht mehr bestehende Chor hat sich fast ausschließlich mit der Pflege liturgischer Musik der russisch-orthodoxen Kirche beschäftigt.

Die orthodoxe Kirchenmusik hat interessanterweise nicht unter jenen geschmäcklerischen Wandlungen zu leiden gehabt, denen sich die Musik der Westkirchen oft ausgesetzt sah. So gab es Zeiten, in denen hierzulande Bortnianskis Choral "Kol Slaven" ("Ich bete an die Macht der Liebe") genauso auf dem Index stand wie Händels "Largo" oder Bach-Gounods "Ave Maria".

Nun liegt es IVAN REBROFF fern, sich an der Diskussion über Wert oder Unwert verschiedener kirchenmusikalischer Richtungen zu beteiligen oder gar über die Qualität musikalischer Werke zu urteilen: Die Gesänge, die heute auf seinem Programm stehen, mögen für sich selbst sprechen. Es sind alles hochkarätige Meisterwerke, deren Qualität sich allein durch ihre Lebendigkeit über Jahrhunderte hinweg legitimiert hat.

Der Künstler möchte mit seinem Programm eine "erbaulich-kulinarische Fermate" setzen, um auf seine Weise einem christlichen Missionsgedanken Rechnung tragen zu dürfen. Mögen die Texte einiger Gesänge auch weltlichen Charakter haben, die musikalische Atmosphäre jedoch erscheint ihm eines Gotteshauses durchaus würdig zu sein.


Homepage
www.ivan-rebroff.de

 









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