Martin Locher

Biografie Discografie Termine Videos Fanclubs


Locher,Martin

Das Doppelleben des Martin Locher

Martin Locher ist kein typischer Musiker. Er ist nicht laut, überdreht, rampenlichtsüchtig. Im Gegenteil: Er ruht in sich selbst. Und genauso gelassen, ehrlich und ungekünstelt wie er selbst ist auch seine Musik. Auf seinem CD-Debüt "''''''''''''''''s Lebm" finden sich weder wummernde Bässe noch wilde Schlagzeug-Soli. Und trotzdem sind die Songs alles andere als langweilig: Sie reißen mit, sie wühlen auf, sind mal rauchig-melancholisch, mal aufgedreht-fröhlich. Sein Mundart-Rock ist ehrlich, erdig, fernab von bekannten Klischees. Kein Wunder, sind Martin Lochers Vorbilder doch Liedermacher-Größen wie Wolfgang Ambros, Georg Danzer oder Reinhard Fendrich. Bei seinen Kompositionen orientiert sich der Absolvent eines musikalischen Gymnasiums an Bruce Springsteen, Bob Dylan und Bryan Adams. Und das hört man auch! Seine Songs haben die Coolness internationaler Rocksongs, und seine Texte sind Reflexionen aus dem Leben, mal ironisch, mal einfühlsam, doch nie kitschig.

"Meine Texte sind Geschichten, die das Leben schreibt", sagt Martin Locher. Manchmal sind sie bunt, manchmal grau - wie das Leben eben ist. Da singt er in "Lotto-Millionär" vom imaginären Riesengewinn, in "A so an Tag im Lebm" vom morgendlichen Blick in den Spiegel, bei dem einem das Grausen kommt, in "Hey was machst denn du da?" von der "Hotwollee" (= Hautevolee) mit Rolex und Lackschuhen.

Kein Wunder, dass der 33jährige Texter, Komponist, Sänger und Gitarrist viel zu erzählen hat. Schließlich erlebt er jeden Tag dreifach: Morgens ist er Mitarbeiter in der Abteilung "Contemporary Lighting & Project Business" beim Tiroler Weltkonzern Swarovski, abends tourt er mit der Coverband "Harvest" durch die Clubs und Bars oder wirbt für die Solo-CD bei Radiosendern und Zeitungen. Mit erstaunlichem Erfolg für einen Newcomer.

Die Leidenschaft für die Musik entdeckte Martin Locher schon früh. Zuerst trommelte er auf Kochtöpfen, dann versuchte er sich als Orgel-, später als Klavierspieler und schließlich - "weil man das Klavier so schlecht zu Grillfesten mitnehmen kann" - als Gitarrist. Seine Entdeckung als Solo-Künstler klingt wie eine Geschichte aus dem Märchenbuch: Vor drei Jahren tippte ihm jemand nach einem Konzert in einer Kleinstadtbar auf die Schulter und sagte: "Ich bin Produzent und würde gern mit dir zusammenarbeiten." Vor ihm stand Teddy Dorfhuber, der bereits Musikgrößen wie Rod Steward und Wolfgang Ambros betreute. Martin Locher bekam einen Plattenvertrag, unter der Voraussetzung, dass er "Lieder im österreichischen Dialekt" schreibt und singt. Aber auch der österreichischen Dialekte gibt es ja viele. In welcher Mundart genau singt er denn nun? "Manche sagen ich singe wienerisch, andere wiederum meinen, es wäre ''''''''''''''''salzburg-tirolerisch'''''''''''''''' und so weiter. Ich denke nicht nach, wie ich singe, ich tu''''''''''''''''s einfach". Und wieder wischt Martin Locher alle Klischees mit einem Lächeln weg. Der Mann lässt sich einfach in keine Schublade packen. Und das ist auch gut so.


Homepage
www.martinlocher.de

 









Einverstanden ✖
Hinweise zum Datenschutz
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies, JavaScript und ähnliche Technologien.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen dazu, erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Hier können Sie sich ausführlich um den Datenschutz informieren